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StadtMensch

Kareussel auf dem Marktplatz in der Dämmerung bei der Allerheiligen-Kirmes in Soest.

Urbanes Lebensgefühl für die Städte Südwestfalens

Der demografische Wandel hat vielfältige Auswirkungen auf die südwestfälischen Städte und Kommunen. Besonders auffallend sind dabei die teilweise erheblichen Bevölkerungsverluste. Diese resultieren allerdings nicht allein aus einer negativen Geburtenrate. Häufig verstärken deutliche Abwanderungstendenzen diese Entwicklung noch zusätzlich. Durch rückläufige Bevölkerungszahlen kommt es zunehmend zu Problemen in der Bereitstellung von Versorgungsinfrastrukturen und damit einhergehend zu deutlichen Zentralitätsverlusten der Städte innerhalb Südwestfalens gegenüber den angrenzenden Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet. Besonders problematisch ist dabei die schwache Bindung junger und gut ausgebildeter Menschen an die Region, die „echte“ Großstädte nicht nur wegen vermeintlicher Berufsperspektiven, sondern auch wegen urbaner Qualitäten, (jugend-) kultureller Angebote, kreativer Milieus, Netzwerken und „Szenen“ sowie besonderen Lebensformen in der Mischung von Wohnen und Arbeiten schätzen. Auch in der Topographie liegen Herausforderungen verborgen, auf die es im Rahmen der REGIONALE Antworten zu finden gilt. Insbesondere in den tiefen und siedlungsstrukturell konfliktreichen Tallagen Südwestfalens kommt es häufig zu einer Ballung städtebaulicher Probleme.

Neben der Häufung verschiedener Probleme bergen die südwestfälischen Klein- und Mittelstädte allerdings auch zahlreiche Potentiale, die es zukünftig stärker zu nutzen gilt. Viele der hier anzutreffenden Ortslagen haben eine lange Geschichte und weisen dementsprechend stark ausgeprägte historische Wurzeln auf. Sei es in Form von wertvollen baukulturellen Zeugnissen der (Industrie-) Geschichte, mittelalterlichen Stadtkernen oder attraktiven Wasserlagen.

Was ist das Ziel dieser Projektfamilie?

Südwestfalen steigert die Lebensqualität seiner Städte. Urbane Zentren werden durch die Stimulierung kreativer Milieus gefördert. Das heißt: Südwestfalen möchte kreative, gut ausgebildete Menschen in die Städte ziehen und ihnen Entfaltungsmöglichkeiten bieten. Die Klein- und Mittelstädte sollen sich zu kleinen „Metropolen“ ihres Raumes entwickeln.

Welche Projekte wurden warum gesucht?

Gesucht wurden innovative Projekte in den Zentren der südwestfälischen Städte, die modellhaft Antworten auf Fragen der Neudefinition städtischer Atmosphäre und urbaner Qualitäten geben. Das Spektrum der Projekte reicht von neuen Angeboten für innerstädtisches Wohnen, über den Umbau von Fabriken zu nutzungsgemischten Orten für Wohnen, Arbeiten, Gastronomie und Kultur bis hin zu Modellen zur Flexibilisierung des Arbeitslebens in der Innenstadt. Urbane Milieus und Szenen sollen beispielsweise durch die Gestaltung von Netzwerken und kreativen Prozessen sowie durch die Förderung (jugend-) kultureller Angebote oder die Weiterentwicklung der historischen Stadtkerne angeregt werden.


Sie haben förderrechtliche Fragen, so wenden Sie sich an die Südwestfalen Agentur oder besuchen Sie die Seiten des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalens. Hier finden Sie die aktuelle Förderlisten, Richtlinien, Grundlagen und häufige Fragen zur Städtebauförderung in NRW.

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