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Südwestfalen: Innovative Wirtschaftskraft und kreative Menschen in den Dörfern der Region sind ausgezeichnet!

01.07.2014

Beim 2. Südwestfälischen Filmpreis am 15. November 2013 gewann das Filmteam aus Hilchenbach-Dahlbruch die Auszeichnung für den „Besten Film“. In ihrem Beitrag thematisierte die Tanzgruppe die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für Jugendprojekte. (Bildquelle: Michael Bahr / Südwestfalen Agentur)

Bei den Haferkistengesprächen wie zum Beispiel mit dem Heimat- und Verkehrsverein Düdinghausen wurden bisher zahlreiche Themen zur Entwicklung der Dörfer vor Ort thematisiert. (Bildquelle: André Dünnebacke / Südwestfalen Agentur)

Das Projekt „Jugend filmt Dorf“ veranschaulichte, wie Jugendliche ihren Lebensraum Dorf wahrnehmen. (Bildquelle: André Dünnebacke / Südwestfalen Agentur)

Das Automotive Center Südwestfalen (ACS) in Attendorn gehört ebenfalls zu den diesjährigen Preisträgern. (Bildquelle: Michael Gehrig / ACS).

So facettenreich Südwestfalen ist, so unterschiedlich erscheinen die Ansätze der beiden Regionale-Projekte, die sich im diesjährigen Wettbewerb der Bundesinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ beworben haben. Das tolle daran: Beide konnten nun als „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ überzeugen – sowohl das Automotive Center Südwestfalen (ACS) als Baustein des Regionale-Projektes „Automotive Kompetenzregion Südwestfalen“, als auch das Netzwerk-Projekt „Zukunft der Dörfer in Südwestfalen“. Unter dem Motto „Innovationen querfeldein – ländliche Räume neu gedacht“ wurden deutschlandweit insgesamt 100 Projekte und Innovationen ausgewählt, welche die Zukunftsperspektiven ländlicher Regionen stärken. Ziele, die auch die Regionale 2013 verfolgt: Südwestfalen sowohl als zukunftsweisenden Wirtschafts- und Industriestandort zu fördern als auch gleichzeitig die Strukturen und Lebensräume der Menschen zu stärken, um gemeinsam erfolgreich Zukunft zu gestalten.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass die in Südwestfalen entwickelten Ideen im wahrsten Sinne des Wortes ‚ausgezeichnet’ sind – auch deshalb, weil die Projekte zum Teil so unterschiedliche Ansätze verfolgen und dennoch letztlich das selbe Ziel haben: die Region fit zu machen für die Zukunft. Mit dem ACS in Attendorn, welches gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Fahrzeug Elektronik in Lippstadt (KFE) eines der Regionale-Projekte bildet, weisen wir Südwestfalen als Kompetenzregion in Sachen Automotive aus. Die Entwicklung des ländlichen Raumes wiederum wird maßgeblich durch die vielen kreativen Ideen der Dorfgemeinschaften vorangetrieben. Dies zusammen weist Südwestfalen als absoluten Zukunftsstandort aus“, sagt Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur.

Im Automotive Center Südwestfalen können Unternehmen bereitgestellte Ressourcen, Infrastruktur und Fachwissen nutzen, um Forschung im Bereich Leichtbau zu betreiben und beispielsweise neue Fertigungsverfahren zu entwickeln. Zudem werden hier Fach- und Führungskräfte interdisziplinär aus- und weitergebildet. Dadurch sollen wichtige Impulse für die Sicherung und den Ausbau der Region als Wirtschaftsstandort gegeben werden.

Regionale-Projekt „Zukunft der Dörfer in Südwestfalen“ ebenfalls ausgezeichnet
Wie bleiben die Dörfer und Gemeinden für ihre Bewohner attraktiv und wie meistern sie den demografischen Wandel? Das Regionale-Projekt „Zukunft der Dörfer in Südwestfalen“ konnte die Jury hierzu mit vielfältigen Ansätzen überzeugen: Zum Beispiel mit „Jugend filmt Dorf“ oder den „Gesprächen auf der Haferkiste“, bei denen sich Dörfler zu bestimmten Problemfragen austauschen,  oder beim Schülerwettbewerb, in dem Schülerinnen und Schüler Spielideen und Exkursionen rund um das Thema „Heimat Südwestfalen“ entwickeln – immer mit der Intention, die Zukunftsperspektive der ländlichen Region zu stärken. Ziele, die das von der Südwestfalen Agentur initiierte und getragene Netzwerk-Projekt in den Fokus rückt und mit zahlreichen Akteuren und Dorfgemeinschaften Ideen an vielen verschiedenen Orten in Südwestfalen entwickelt, um den ländlichen Raum fit zu machen für die Zukunft.

„Diese Auszeichnung ist ein toller Erfolg und Mutmacher für die Zukunft. Es bedeutet auch  eine Wertschätzung für die gemeinsame Arbeit, die die Dorfgemeinschaften bisher geleistet haben. Die Dörfer in Südwestfalen stehen vor großen Herausforderungen. Mobilität, Gesundheitsversorgung, Leerstände und Nachnutzung von Gebäuden oder die Nahversorgung sind Zukunftsthemen, da sie die Attraktivität unserer Dörfer entscheidend beeinflussen,“ ergänzt Dr. Stephanie Arens, Projektleiterin bei der Südwestfalen Agentur.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der beiden Regionale-Projekte. Dies ist eine absolute Wertschätzung und auch ein Stück weit Bestätigung für die vielen Ansätze und Vorhaben, die in Südwestfalen entstehen. Ebenso freuen wir uns, dass wir mit der Veranstaltungsreihe ‚Kultur Rockt – Das Sommerfestival im Pferdestall’ in Sundern eine weitere Idee aus Südwestfalen haben, die ausgezeichnet wurde“, ergänzt Hubertus Winterberg, stellvertretender Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur.

Die Auszeichnung für das Projekt „Zukunft der Dörfer in Südwestfalen“ wird feierlich durch eine Delegation am 4. Tag der Dörfer überreicht, welcher am 20. September 2014 in Warstein-Sichtigvor stattfindet. Das Automotive Center Südwestfalen erhält seine Auszeichnung am 17. März 2015 im Rahmen einer Feierstunde in Attendorn. Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Bundesinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ gibt es auf der Internetseite www.innovationen-querfeldein.de und www.land-der-ideen.de.

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