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Neue Strahlkraft für Südwestfalens Höhlen

10.04.2015

Licht an in der sagenumwobenen Dunkelheit. In der Dechenhöhle in Iserlohn-Letmathe wurde am Freitag, 10. April, die neue LED-Beleuchtung offiziell in Betrieb genommen. Klingt banal, ist aber für den Tourismusmagneten Nummer 1 in der Stadt ein echter Meilenstein. "Man hat das Gefühl, dass dreimal soviele Tropfsteine in der Höhle sind wie vorher", brachte ein Stammgast beim Rundgang seine Freude zum Ausdruck. Und tatsächlich: Die Stalagmiten und Stalagtiten werden nunmehr stimmungs- und effektvoll angestrahlt und der Öffentlichkeit präsentiert, während die LED-Lichter eine deutlich längere Lebensdauer und eine höhere Lichteffizienz besitzen als herkömmliche Glühbirnen.

Licht an in der sagenumwobenen Dunkelheit. In der Dechenhöhle in Iserlohn-Letmathe wurde am Freitag, 10. April, die neue LED-Beleuchtung offiziell in Betrieb genommen. Klingt banal, ist aber für den Tourismusmagneten Nummer 1 in der Stadt ein echter Meilenstein. "Man hat das Gefühl, dass dreimal soviele Tropfsteine in der Höhle sind wie vorher", brachte ein Stammgast beim Rundgang seine Freude zum Ausdruck. Und tatsächlich: Die Stalagmiten und Stalagtiten werden nunmehr stimmungs- und effektvoll angestrahlt und der Öffentlichkeit präsentiert, während die LED-Lichter eine deutlich längere Lebensdauer und eine höhere Lichteffizienz besitzen als herkömmliche Glühbirnen.

Thomas Gemke, Landrat des Märkischen Kreises, freute sich über die Aufwertung "seiner" Dechenhöhle. "Wir müssen als Region attraktiv bleiben und brauchen solche touristischen Highlight. Auch Michael Scheffler als Vertreter der Stadt Iserlohn, aber auch als Botschafter der Regionale 2013, zeigte sich begeistert: "Mit der neuen Lichttechnik erhält die Höhle eine ganz neue Strahlkraft für die Region. Die Menschen sehen, dass nicht nur geredet wird, sondern dass sich mit den Fördergeldern der Regionale auch viel verbessert."

Zuvor hatten Anne Marie Kreckel als Vorsitzende des Fördervereins Dechenhöhle und Höhlenkundemuseum sowie Gerhard Schmier, Geschäftsführer der Mark-Sauerland Touristik, ihren Dank an Dr. Stefan Niggemann ausgesprochen, der in den vergangenen Monaten in stundenlanger ehrenamtlicher Arbeit die Lampen eingerichtet und für das richtige Licht gesorgt hat. "Mitunter haben wir auf klapprigen Leitern gestanden und einfach ausprobiert, wo welches Licht am besten wirkt", berichtete der Betriebsleiter der Dechenhöhle. So können jetzt einige Höhlenbereiche sogar farbliche angestrahlt und somit besonders effektvoll in Szene gesetzt werden.

Ziel des Projekts "Sauerland Höhlen" ist es, die Höhlen für touristische Gäste und die heimische Bevölkerung über eine moderne Infrastruktur besser erlebbar zu machen. Zudem erlangen die Höhlen als südwestfälisches Natur- und Kulturarchiv durch die Auswertung und Darstellung von wissenschaftlichen Erkenntnissen weitere Bedeutung. Naturkundliche Zusammenhänge und kulturelle Entwicklungen der Region lassen sich so besonders gut erforschen und abbilden.

Insgesamt kostet die Umrüstung auf LED-Technik rund 200.000 Euro, rund die Hälfte kamen aus Regionale-Fördermitteln, während die übrigen Mittel von der Eigentümergesellschaft Mark-Sauerland Touristik und dem Förderverein Dechenhöhle aufgebracht wurden.

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