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Haferkisten-Gespräch: Warum Pommes frites nicht auf Bäumen wachsen

16.10.2013

© Rainer Sturm / www.pixelio.de

Esskultur statt Fastfood: Unter diesem Motto fand Ende September das 6. Haferkisten-Gespräch in Eslohe-Kückelheim statt. Die Veranstaltungsreihe der Südwestfalen Agentur im Zuge des Regionale-Projekts „Zukunft der Dörfer “ soll vor allem den Austausch und den Wissenstransfer zwischen Ortschaften in der Region stärken.

Die Gesprächsrunde in Kückelheim wurde ausgerichtet vom Kreislandfrauenverband Hochsauerland. Nach dem Haferkistenmotto „Aktive lernen von Aktiven“ stellten die Landfrauen ihr von der UNESCO ausgezeichnetes Bildungsprojekt rund um die Ernährungs- und Verbraucherbildung sowie die regionale Wertschöpfung vor. Durch den Abend führte die Geschäftsführerin Maria Askemper. Eingeladen waren neben Dorfaktiven besonders Erzieherinnen und Erzieher aus Kindergärten und Grundschulen. Mit den Projekten der Landfrauen soll Kindern unter anderem vermittelt werden, dass Pommes frites nicht auf Bäumen wachsen, welches Gemüse aus der Region kommt und wie man es zubereitet. Die Kinder können dann einen sogenannten „Ernährungsführerschein“ erlangen. Manfred Beckmann, Leiter der Grundschule Kirchhundem zeigt sich begeistert: „Das ist ein tolles Angebot für die Schulen, das ich bisher noch gar nicht kannte. Das Projekt ist von vorne bis hinten durchdacht und - das ist das Wichtigste – kindgerecht aufbereitet.“ Auch die weiteren Gäste waren sich einig: Die Projekte seien eine gute Investition in die Zukunft der Kinder.

Angesichts der kürzlich veröffentlichten Demographiestudie des Berlin-Instituts, die ein düsteres Bild für das Leben auf dem Land zeichnet, spannte Dr. Stephanie Arens, Expertin für Ländliche Entwicklung der Südwestfalen Agentur, den thematischen Bogen noch etwas weiter. „Neben den ganzen Problemlagen und Herausforderungen in den Dörfern gibt es unglaublich innovative und mutige Projekte sowie kreative Initiativen. Diese sind meistens ehrenamtlich getragen und organisiert und zeigen, dass das Leben auf dem Dorf nicht nur kostet, sondern in vielen Bereichen Vorreiter dafür ist, wie gesellschaftliches Leben funktionieren kann. Umso wichtiger ist es, dass sich die Dörfer vernetzen, gemeinsam Strategien und Projekte entwickeln und voneinander lernen. Nur so sind sie gut für die Zukunft gerüstet.“

Die Initiative der Landfrauen habe deshalb eine Vorbildfunktion, betonte Stephanie Arens. Auf viele positive Resonanz stieß nicht nur die vorgestellten Projekte, sondern auch der Ort, an dem das Haferkisten-Gespräch stattfand: Das KüBeL ist eine Ehrenamtskneipe, welche durch die Dorfgemeinschaft betrieben wird und zu einem  beliebten Treffpunkt im Ort geworden ist.

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