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Südwestfälisches Unternehmen im Fokus

19.04.2010

Die PusPlasma-Großanlage, die für einen koreanischen Kunden gebaut und in Betrieb genommen wurde.

Das in Siegen-Weidenau beheimatete Unternehmen PlaTeG GmbH wurde von einer hochkarätigen Jury ausgewählt, seine innovative und ressourcenschonenden Technologien industrieller Plasmaprozesse aufzuzeigen. Die PlaTeG GmbH ist weltweit Innovationsführer auf diesem Gebiet der umweltfreundlichen Oberflächenbehandlung.

Industrielle Anwendungen sind das PulsPlasma®-Nitrieren von Stahl zur Erhöhung von Härte und Verschleißfestigkeit. Spezielle Hartstoffbeschichtungen von Oberflächen zum Verschleiß- und Korrosionsschutz sind weitere Anwendungsgebiete.

Selbst Kunststoffoberflächen werden inzwischen im Plasma aktiviert, um nachträgliche Beschichtungen zu ermöglichen. Auf der Hannover Messe wird am 19.04.2010 das neue Buch "Grün produzieren"vorgestellten. Darin werden rund 100 besonders innovative deutsche Unternehmen präsentiert. Diese Unternehmen sind Markt- oder Innovationsführer aus unterschiedlichen Bereichen neuer Technologien. Die Bewertung erfolgt unter dem Aspekt von Innovation, Umweltfreundlichkeit und Ressourceneffizienz bezüglich des Einsatzes von Material und Energie in der Industrieproduktion.

Hauptvorteile moderner Plasmaverfahren sind die Ersparnis von Energie und Prozessgasen. Derartige Verfahrensvorteile ermöglichen die wirtschaftliche Behandlung extrem großer Werkzeuge, wie sie in der Automobilindustrie  enötigt werden. So lieferte die PlaTeG vor kurzem eine Großanlage mit einer Vakuumkammer von über 10 Metern Länge und einem Durchmesser von 4,3 Meter nach Korea. Großwerkzeuge bis zu 40 t werden dort für koreanische Automobilwerke behandelt. Die so behandelten Werkzeuge stellen in zweierlei Hinsicht einen Beitrag zur Umwelt- und Ressourcenschonung dar: Einmal bei der Anwendung des Verfahrens selbst ergeben sich deutliche Einsparungen durch Material- und Energieeffizienz, besonders im Vergleich zu anderen herkömmlichen Verfahren wie Gasnitrieren mittels giftigem Ammoniak. Weiterhin bringt die erhöhte Standzeit dieser Werkzeuge Einsparungen durch geringeren Bedarf von neuen Werkzeugen. Die exklusive Buchpremiere findet im Rahmen der Hannover Messe 2010 statt. Dort wird die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, das erste Exemplar von "Grün produzieren" an Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel beim traditionellen Rundgang überreichen.

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