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Honsel AG als Weiterbildungsträger zertifiziert

04.08.2009

Das Unternehmen Honsel aus Meschede setzt auf neue Fortbildungsmaßnahmen

Das Unternehmen Honsel aus Meschede setzt auf neue Fortbildungsmaßnahmen – gerade auch in Zeiten der Wirtschaftskrise. Jetzt startete der erste Qualifizierungs-Lehrgang zum Maschinen- und Anlagenführer mit dem Schwerpunkt Metalltechnik.

Das Besondere: Der Ausbildungsgang wurde speziell für Erwachsene entworfen, die keinen Berufsabschluss haben oder einen fachfremden Beruf gelernt haben. Jene haben nun die Möglichkeit, sich durch diese Umschulung im Bereich Gießerei- und Metalltechnik zu spezialisieren. Mit 55 Teilnehmern ging jetzt der erste Jahrgang an den Start.

Wichtige Bedingung für den Ausbildungsgang: Das südwestfälische Unternehmen musste von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) als staatlich anerkannter Weiterbildungsträger zertifiziert werden. Nur dann kann ein Unternehmen diese spezielle Qualifizierungsmaßnahme anbieten. Der Lehrgang wird durch die Arbeitsagentur gefördert. Er endet nach 15 Monaten mit einer Facharbeiterprüfung vor der IHK.  

„Honsel hat traditionell eine starke Ausbildung, an der wir auch in Krisenzeiten keine Abstriche machen, damit wir unseren auf exzellentem Know-how in der Leichtmetallverarbeitung beruhenden Wettbewerbsvorsprung halten können. Um Mitarbeitern die Chance auf eine zusätzliche Qualifizierung gerade in Zeiten rückläufiger Auslastung und bei Kurzarbeit zu eröffnen, haben wir die Voraussetzungen geschaffen, diese Fortbildungsmaßnahme anbieten zu können. Das staatlich geförderte Programm ermöglicht auch, dass wir betriebsbedingte Kündigungen vermeiden und bei einem Wiederanstieg des Geschäfts auf noch besser qualifiziertes Personal zurückgreifen können“ sagte Thomas Cramer, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Honsel AG.  

Die guten Ausbildungseinrichtungen bei Honsel und seine erfahrenen Ausbilder waren ausschlaggebend für die Bundesagentur für Arbeit, das Unternehmen als Partner für die Weiterbildung auszuwählen. „Wir sind an einer langfristigen, zuverlässigen Partnerschaft interessiert, um den Qualifikationsgrad von Mitarbeitern und damit ihre Möglichkeiten auf dem internen wie externen Arbeitsmarkt zu erhöhen. Vor allem die Kombination einer sehr soliden theoretischen Unterweisung mit einer prozess-orientierten, praxisnahen Ausbildung, wie Honsel sie betreibt, gewährleistet die erforderliche Qualität“, erläuterte Walter Niggemeier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Meschede.  

Die Qualifizierung bei Honsel beginnt mit einem vierwöchigen Grundkurs für Metallverarbeitung in der Ausbildungswerkstatt, im Anschluss durchlaufen die Teilnehmer mehrere Stationen in verschie­denen Produktions-Anlagen der Gießerei und Nachbearbeitung. Die künftigen Maschinen- und Anlagenführer lernen nicht nur, Anlagen zu be­dienen, sondern auch, Arbeitsabläufe und Inspektions- und Wartungsarbeiten effizient durchzuführen, den Materialfluss zu optimieren und die Qualität zu sichern.  

Weltweit gehört das südwestfälische Unternehmen Honsel zu den führenden Zulieferern für Leichtmetallkomponenten mit Kernaktivitäten im Bereich Automotive. Das Unternehmen entwickelt und produziert Erzeugnisse aus Aluminium und Magnesium in allen gängigen Fertigungsverfahren des Gießens, Strangpressens und Walzens für Motor, Getriebe, Fahrwerk und Karosserie von PKW und Nutzfahrzeugen. 1908 gegründet, verfügt Honsel als Entwicklungs- und Serienlieferant und Systemzulieferer für internationale Automobilhersteller über Standorte in Deutschland, Frankreich, Spanien, Brasilien und Mexiko.  

Weitere Informationen unter www.honsel.com      

(ab)

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