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FH testet elektrobetriebenes Fahrzeug

11.06.2010

Foto: (v.l.): Peter Hellmann, Prof. Dr. Fred Schäfer von der FH und F. Josef Burtscheidt vom TÜV Rheinland und führten die Untersuchungen durch

Die Zeiten ändern sich. Waren es bislang ausschließlich diesel- und benzinmotorbetriebene Fahrzeuge, die den Weg ins Labor für Kolbenmaschinen der Fachhochschule Südwestfalen fanden, so konnte Prof. Dr. Fred Schäfer jetzt zum ersten Mal ein batteriebetriebenes Elektrofahrzeug  auf seinem Rollenprüfstand testen.

Im Rahmen des Forschungsprojekts „colognE-mobil“ wurde in Kooperation mit dem TÜV Rheinland im Iserlohner Labor der Verbrauch des Fahrzeugs an elektrischer Energie unter definierten, gesetzlich vorgegebenen, Bedingungen ermittelt.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Ford Transit, der mit einem Dreiphasen-Wechselstrom-Motor ausgestattet ist. Die Leistung des Motors beträgt 90 kW, das Drehmoment 239Nm. Die Steuerung sichert eine stufenlose Kraftübertragung und ermöglicht eine Bremsenergie-Rückgewinnung. Als Speichermedium für elektrische Energie ist eine Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie im Einsatz. Die servicefreie Batterie wird von einem Batterie-Management-System in Hinblick auf Spannung, Strom und Ladevorgang überwacht. Die Ladezeit der Batterie, die an eine Wechselstrom Netzsteckdose mit 32 A angeschlossen werden muss, beträgt abhängig vom gewählten Ladestrom 6-8 Stunden.

Köln ist Modellregion für ein bundesweites Projekt zur Erprobung von batterieelektrischen Fahrzeugen und ihrer Infrastruktur. Die Ford-Werke GmbH, die RheinEnergie AG, die Stadt Köln und die Universität Duisburg-Essen bilden das Konsortium colognE-mobil, das gemeinsam alle Facetten der Elektromobilität entwickeln und unter Alltagsbedingungen testen wird. Im Mittelpunkt steht zunächst die Erprobung von Nutzfahrzeugen vom Typ Ford Transit.

Die Bundesregierung strebt bis 2020 die Zulassung von einer Millionen Elektrofahrzeuge an. Auch die Landesregierung möchte NRW zur ersten großräumigen Elektromobilitäts-Modellregion Europas machen und ebenfalls bis 2020 rund 250.00 Elektrofahrzeuge auf die Straßen NRWs bringen.

Weitere Untersuchung auf dem Rollenprüfstand der Fachhochschule bezüglich Energieverbrauch und Reichweitenermittlung sind geplant.

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